Logodesign von Brandingexpertin Svenia von Frau Dörr MEDIENDESIGN

Svenia Dörr

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konfetti-werfende Logodesignerin & Brandingexpertin | Wortakrobatin | Initiatorin & Podcast-Host von „Relaunch Therapie“.

Ich bin der Kopf und das von Frau Dörr MEDIENDESIGN– hier findest Du Unterstützung für Deine Marke, wenn Du nicht nur normal, sondern mehr, möchtest. Aus Hamburg für ganz Deutschland und weltweit.

17 Jahre selbstständig als Designerin – 5 schmerzhafte Wahrheiten über Unternehmertum

Die wichtigsten Erkenntnisse aus der 13. Folge meines Podcasts „Relaunch Therapie“. Höre Dir die vollständige Folge an oder lies weiter für die Kernpunkte. 👇

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Am 02. Juli 2008 habe ich als Branddesignerin meine Agentur Frau Dörr MEDIENDESIGN in Hamburg gegründet. 17 Jahre bin ich also nun selbstständig und schon beinahe volljährig.

Und nach all der Zeit… hab ich ein Geständnis.

Es gibt Wahrheiten über Selbstständigkeit, die Dir vorher keiner sagt. Die schönen Geschichten kennst Du natürlich: „Folge Deiner Leidenschaft“, „Der Kunde ist König“, „Durchhalten wird belohnt.“

Heute erzähle ich Dir meine Wahrheiten. Die anderen. Die unbequemen. Die, die in keinem Ratgeber stehen. Und die, die mich beinahe gebrochen hätten.

Aber warum diese Bestandsaufnahme?

Normalerweise zeigen Selbstständige nur die Highlights, oder? Besonders wir Kreativen und die Agenturen. Schimmernde Portfolios. Erfolgs-Stories. Awards, verrückte Zahlen. Dankbare Kundenstimmen.

Aber mal ehrlich… wer lernt schon was von:

Und dann hab ich ein tolles Logo gemacht und alle haben gejubelt?

Niemand. (Mal abgesehen davon das es eben auch viele Momente gibt wo nimeand jubel, aber das ich eine andere Geschichte…)

Deswegen hier und heute: Die Wahrheiten, die wehtun.
Um ehrlich zu sein: Die Wahrheiten die mir wehgetan haben.

Nein sagen lernen: Überlebenswichtig (aber gefährlich)

2020 war eines meiner schlimmsten Jahre. Nicht wegen Corona. Nicht wegen schlechter Aufträge. Sondern wegen zu vieler.

Die Liste der Ja-Sager-Falle:

  • Günstiges Logo für den Kumpel vom Kumpel? „Ja, mach ich schnell.“
  • Kund*innen die ihre Deadlines nicht halten konnten, dann aber plötzlich alles ganz schnell gehen muss… „Aber sicher!“
  • Notfall-Projekte für Stammkund*innen? „Kein Problem.“
Nein-sagen als Selbständige Branddesignerin in Hamburg

Warum ich zum ersten Mal „Nein“ gesagt habe

Kunde ruft an: „Svenia, wir brauchen davon noch mehr Layout-Varianten bis morgen.“

Ich: „Bekommst Du nicht. Du bekommst eine Variante. Bis nächste Woche.“

Er: „Aber…, wie soll ich dann wissen, dass es passt?“

Ich: „Du sagst mir, was Dich aktuell noch stört. Was Du anders brauchst, warum. Ich höre Dir zu. Und dann bekommst Du ein gut ausgearbeitetes Design. Versprochen.“

Weißt du was passiert ist?

Der Kunde hat gewartet. Hat das neue Layout gesehen und war happy. Direkt konnten wir an die Finalisierung gehen. Bis heute vertraut mir der Kunde (noch mehr als jemals zuvor).

💡 Dein Learning:

Du musst nicht für jeden da sein.

Du musst für die RICHTIGEN da sein. Und ja, manche werden Dich dafür hassen.

Lass sie.

Billige Konkurrenz: Dein heimlicher Verkäufer

  • „Bei Fiverr kostet ein Logo 50 Euro.“
  • „Meine Nichte macht das gratis in Canva.“
  • „Warum bist Du so teuer?“
  • „KI kann doch jetzt auch Design.“

Als die ersten Logo-Generatoren und Plattformen aufkamen hat mich das richtig fertig gemacht. Heute sage ich: „Wunderbar. Dann probiert es aus. Vielleicht reicht es für Dein Business gerade jetzt.“

Warum 80 Euro am Ende 4.000 Euro kosten: Julias Geschichte

Anruf von Julia (Name geändert), Inhaberin einer Physiotherapie-Praxis.

„Svenia, ich brauch Hilfe. Hab schon ein Logo. Von Canva.“

„Und wo ist das Problem?“

„Es ist… pixelig beim Drucken. Und auf der Website sieht’s aus wie bei meinem ärgsten Konkurrenten direkt nebenan! Und es gibt keinen Designer der mir das ändert!“

Das Billig-Logo checkte alle Billig-Boxen ab:

✅ Clipart-Männchen macht Gymnastik
✅ Standard-Schrift „Calibri“
✅ Nicht skalierbar
✅ Sieht aus wie 1000 andere
✅ Designer nicht mehr erreichbar

Die wahren Kosten ihres „günstigen“ Wegs:

  1. 39 Euro = Canva Pro: 12,99 Euro pro Monat × ca. 3 Monate
  2. 4.000 Euro = Ihre Zeit für die Erstellung: ca. 40 Stunden × 100 Euro pro Stunde
  3. + 6 Monate Zeitverlust
  4. + Frust und Ärger
  5. + Vertrauensverlust für unprofessionellen Auftritt

Willst Du mehr über Kosten eines professionellen Logos wissen? Hier ist meine Podcast-Folge mit einem ehrlichen Kostenvergleich.

Vergleich: Logo von Canva & Co und Logo vom Profi (Frau Dörr MEDIENDESIGN, Hamburg)

Billiges Logodesign und Profi-Logo aus Hamburg von Frau Dörr

Mittlerweile sage ich zu jedem Preisdiskutierer*in: „Probier’s ruhig aus, vielleicht is es das richtige für Dich. Ich bin hier, falls nicht klappt.“

Und rate mal? Viele wechseln zu einem Designer oder zu mir, nachdem sie die ersten Erfahrungen gemacht haben. Mit mehr Budget. Mit mehr Respekt. Und mit der Einsicht, dass „billig“ am Ende das Teuerste ist.

    💡 Dein Learning:

    Billige Konkurrenz macht Deine Qualität erst richtig sichtbar.

    Lass sie arbeiten.
    Sie verkaufen für Dich.

    Schwierige Kunden machen Dich zur Legende

    Marina (Name geändert), Buchhalterin. Kam vor einigen Jahren zu mir. Im ersten Gespräch zeigte sie mir ihre Vorstellung: Logo mit Taschenrechner. Aktenordner. Brille.

    Ich: „Marina, das ist… entschuldige bitte aber: furchtbar.“

    Sie: „Warum?“

    Ich: „Weil JEDER Buchhaltung so aussieht.“

    Sie: „Aber meine Kunden müssen doch sehen was ich anbiete.“

    Ich: „Ja, aber Du willst hochpreisige Klienten überzeugen. Die mehr zahlen und sicher kein Stilleben als Dein Markenzeichen sehen wollen. Oder?“

    [Hier Bild von typischen Klischee-Buchhaltungslogos vs. modernem Ansatz]

    Was dann folgte: 2-3 Wochen kreative Markenarbeit

    Mit 2 Verfeinerungsrunden.

    Sie hat mir an der ein oder anderen Stelle widersprochen. Ich ihr. Wir haben Szenarien durchgespielt. Wir haben sie wieder zerlegt.

    Ich hab ihr Mut gemacht. Sie wollte eigentlich „wie alle anderen“. Sie war aber eigentlich mit der ganzen Erfahrung und Persönlichkeit: „wie niemand sonst“. Das wollte ich zeigen.

    Unser Branding-Ergebnis:

    • Logo ohne Klischees
    • Headline: „Buchhaltung, die Spaß macht.“
    • Farben: Blaugrau und Senfgelb statt Dunkelblau
    • Tonalität: Menschlich statt bürokratisch

    Ein Jahr später habe ich mit Marina gesprochen:

    „Svenia, 20% mehr Neukunden. Und zwar die, die ich haben will. Die jungen Gründer sagen: ‚Endlich mal eine Buchhaltung, die nicht aussieht wie 1995.‘ Danke dass Du nicht einfach ‚ja‘ zu meinen ersten Ideen gesagt hast.“

    Branding für Buchhaltung von Frau Dörr MEDIENDESIGN Hamburg

    💡 Dein Learning:

    Kunden, die Dich herausfordern, zwingen Dich zu (noch) besseren Lösungen.

    Wenn Du blind „ja“ sagst wirst Du mittelmäßig und das will niemand sein oder kaufen.

     

    Warum ein Logo kein Business rettet

    Das ist meine härteste Erkenntnis. Und die, die mir am meisten wehgetan hat und bei der ich lange gebraucht habe, sie mir einzugestehen und besser zu werden.

    Ich war selbst gerade raus aus den Gründerinnen-Schuhen… Ein Gründer hatte ein Produkt für den Anglerbedarf erfunden und suchte nun jemanden der seine Idee kreativ in ein Logo umwandeln konnte

    „Svenia, wir brauchen dringend ein Logo. Damit kommt mein Business dann in Schwung. Es soll ein Maskottchen sein…“

    Logodesignerin und Branddesignerin Frau Dörr MEDIENDESIGN, Hamburg

    Da hätte ich schon kritischer anfragen müssen:

    • Warum sollte sich alles am Logo festmachen?
    • Wo war der Vertriebsweg?
    • Wo die Analyse das die Zielgruppe einen Bedarf hat?
    • Und wie muss der angesprochen werden?

    Ich aber nur recht schüchtern: „Wie soll das Logo denn aussehen?“

    Und so nahm das Unglück seinen Lauf…

    Ich habe ein Maskottchen entwickelt, von dem ich nicht wirklich überzeugt war. Der Kunde scheinbar umso mehr.

    Das ganze Brandkonzept war bis auf Farben, Schriften und eben dem Logo… nicht vorhanden. Strategie? Fehlanzeige!

    Kurz und gut:

    Das Business gibt es noch – aber der Designer wurde gewechselt. 

    Und ich verstehe meinen Ex-Kunden. Denn ich habe zwar etwas umgesetzt, aber das ist nicht meine Aufgabe als Branddesignerin.

    Ich hätte mehr widersprechen sollen, dann wären wir heute vielleicht noch Partner.

    💡 Dein Learning:

    Design löst keine Systemprobleme.

    Kundenideen sind wichtig und müssen Gehör finden, doch Du muss kritisch sein.

    Wenn Du Angst hast Deine Profi-Meinung zu sagen, dann ist das der erste Nagel für das Ende der Geschäftsbeziehung. 

    Sei unbequem – dafür würde ich Dich bezahlen, nicht fürs ja-sagen.

    Nachfassen: Das schwerste und wichtigste Gespräch

    Nach 17 Jahren hab ich begriffen: Die wichtigsten Gespräche sind die, die ich NICHT geführt habe.

    Weißt Du, was ich jahrelang nicht gemacht habe? Nachfassen.

    Angebot verschickt? Check. Und dann… Funkstille. Das typische Ghosting also.

    Nachfassen nach Branding-Angeboten

    Ich habe immer gedacht (oder mir eingeredet):

    • „Vielleicht melden sie sich ja noch.“
    • „Ich will nicht nerven.“
    • „Bestimmt haben sie sich für jemand anderen entschieden.“

    Willst Du die Wahrheit hören?

    Ich hatte Angst vor der Absage.

    Weil eine Absage bedeutet hätte: „Mein Angebot war nicht gut genug.“

    Also hab ich lieber nichts gehört. Konnte ich mir einreden: „Die sind bestimmt noch am Überlegen.“

    Aber weißt Du was?

    Manchmal war mein Angebot im Spam-Ordner. Manchmal war der Entscheider im Urlaub. Manchmal hatten sie einfach vergessen zu antworten.

    Seit 4 oder etwas mehr Jahren habe ein festes System integriert: strikt nachzufassen.

    Bei JEDEM Angebot.
    Mindestens per Mail, besser noch per Telefon.

    Das Resultat:

    1. Deutlich mehr Aufträge
    2. Freie Energie durch die Klarheit
    3. Direktes Feedback, das mich besser macht

    Ein Beispiel aus dem letzten Monat:

    Ich sende ein Angebot raus an einen potentiellen Neukunden. 2 Wochen keine Antwort.

    Alte Svenia: „Haben wohl nein gesagt.“
    Neue Svenia: Ich greife zum Telefon: „Hallo, wie steht’s mit meinem Angebot?“
    Und es lag noch auf dem Schreibtischm, unter vielem alltäglichen verborgen. Durch das Telefonat hat der Kunde gespührt: Die ist verbindlich! Alle Fragen und Zweifel, die er vielleicht noch hatte, habe ich so ausgeräumt, Und er hat mir direkt den Auftrag inkl. Briefing erteilt.

    Das Learning: Die meisten Absagen sind gar keine. Sie sind nur Schweigen. Und Schweigen ist nicht dasselbe wie Nein.

    💡 Dein Learning:

    Viele Absagen sind gar keine. Sie sind ersteinmal nur Schweigen. Und Schweigen ist nicht dasselbe wie Nein.

    Außerdem: Auch eine Absage kann Dir viel sagen, denn hier bist Du am Zug nachzuhaken. Finde heraus warum wurdest Du nicht gewählt und werde beim nächsten mal besser.

    Zusammengefasst: Was das für Dich bedeutet

    Egal wo du stehst – ganz am Anfang oder mittendrin:

    1. Lern Nein-Sagen

    Schmerzhaft. Aber überlebenswichtig. Deine Energie ist begrenzt. Investiere sie richtig. Und akzeptiere, dass manche Dich dafür hassen werden.

    2. Hab keine Angst vor Billig-Konkurrenz

    Sie macht Deine Qualität sichtbar.
    Lass sie arbeiten. Sie verkaufen für Dich.

    3. Such dir Widerspruch

    Ja-Sager bringen Dich nicht weiter.
    Die schwierigen Gespräche führen zu den besten Lösungen.

    4. Hab Geduld mit Dir

    Die ersten Jahre überleben ist schon eine Leistung. Richtig gut werden braucht Zeit. Und wird nie aufhören.

    5. Sei hartnäckig

    Frage nach, warum nicht ich?
    Was kann ich besser machen? Nur mit Feedback hast Du die besten Chancen für eine Experten-Position

    Es geht nicht darum, perfekt zu sein.
    Es geht darum, echt zu sein.

    Zu dem zu stehen, was Du machst. Und zu dem, was Du nicht machst.

    Auch wenn andere es nicht verstehen. Gerade dann.

    Und jetzt bist Du dran!

    Du merkst, dass Dein Branding nicht mehr zu Deinem Business passt? Du willst endlich eine ehrliche Einschätzung – auch wenn sie vielleicht wehtut?

    Dann lass uns ein Strategiegespräch führen. Ich sage Dir, wo Dein Branding steht. Wir schauen hin, auf das was funktioniert. Was (noch) nicht. Und wo Du ansetzen kannst um Deine Marke weiter zu bringen.

    Nach 17 Jahren, über 120 Unternehmen und mit mehr als 1.500 Projekten hab ich für viele Branding-Probleme Lösungen gefunden.Die finden wir auch für Dich.

    Vereinbare Dein persönliches Relaunch Therapie-Gespräch

    Die nächste Podcast-Folge

    Es wird wieder super spannenden! Braucht die Marke Made in Germany einen Relaunch? Die Antwort darauf und wie das aussehen könnte zeige und erkläre ich Dir.

    Also: Abonniere den Podcast und freue Dich auf Wahrheiten aus dem Alltag einer selbstständigen Branddesignerin in Hamburg.

    Mehr Podcast-Folgen zum Thema Selbstständigkeit und Branding

    Folge 02: DIY-Logos mit Canva – Wann funktioniert’s, wann nicht?

    Folge 05: Die 3 besten Marken-Relaunches der Welt – und was Du daraus lernen kannst

    Dieser Artikel basiert auf der 13. Folge meines Podcasts „Relaunch Therapie“.

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    Logodesignerin und Brandingexpertin Svenia Dörr, Frau Dörr MEDIENDESIGN

    Moin & Hallo,
    ich bin Svenia 👆,

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    Relaunch Therapie – Der Podcast

    Wenn Deine Marke nicht mehr zu Dir passt.

    Frau Dörr in den Medien

    Expertise, die auch außerhalb meines eigenen Podcasts gefragt ist:

    Interview Frau Dörr MEDIENDESIGN bei Website Planet

    Interview: Branding & Relaunch

    Frau Dörr MEDIENDESIGN, Hamburg featured bei Design Rush

    Featured: Best Designs

    Frau Dörr MEDIENDESIGN ist Partnerin bei Oh so Female

    Partnerin: oh.so.female

    Branddesign und KI: Warum Dein Bauchgefühl unbezahlbar bleibt

    Die wichtigsten Erkenntnisse aus der 24. Folge meines Podcasts „Relaunch Therapie“. In dieser Solofolge geht es um KI im Branding – und warum Dein Bauchgefühl unbezahlbar bleibt. Höre Dir die vollständige Folge an oder lies weiter für das Wichtigste zusammengefasst....

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